Archiv für den Monat: Februar 2011

Ein Freund sagte zu mir: »Das Beste, was mir passieren konnte, war, mein iPhone zu verlieren«

verloren

Einer meiner besten Freunde ging im Dezember mit seinem kleinen Sohn und seinem Hund im Schnee spazieren. Dabei verlor er sein iPhone. Es ist bis heute unauffindbar. Für ihn war das Glück im Unglück, wie er mir später berichtete. Er drückte es noch deutlicher aus, indem er sagte: »Das Beste, was mir passieren konnte, war, mein iPhone zu verlieren.«

Warum? Weil er sich danach ein »herkömmliches« Handy besorgte. Also ein Handy, das nur zum Telefonieren da ist. Dadurch konnte er seine Produktivität massiv steigern. Mit dem iPhone war er ständig bei Facebook eingeloggt. Und er wurde alle paar Minuten durch eingehende E-Mails und deren Beantwortung von seinen Hauptaufgaben abgelenkt.

Er gab auch ganz offen zu, dass er einfach der Versuchung nicht widerstehen konnte, eingehende E-Mails sofort zu lesen, um zu sehen, ob Bestellungen reinkamen, und auf Facebook alles mitzuverfolgen. Seine Neugierde war zu gross.

Ich glaube, dass es vielen so geht. Deshalb empfehle ich zum Beispiel im Erfolgspaket »Wie Sie in den nächsten 18 Monaten mehr erreichen als in den vergangenen zehn Jahren« (www.18monate.com ) auch, dass man seine E-Mails manuell abruft – und zwar nur alle paar Stunden. Zudem ist meine Empfehlung, dass man maximal 15 Minuten pro Tag für Social Media (Facebook, XING, Twitter) einsetzt, ausser man kann mit Zahlen belegen, dass man dort einen hohen Umsatz je investierte Stunde generiert, was bei den wenigsten der Fall sein wird.

Ich bin ein Fan von moderner Technik, aber nur dann, wenn sie mir hilft, meine grossen Ziele zu erreichen. Wenn sie mich von meinen Hauptaufgaben ablenkt, muss ich entweder davon Abstand nehmen oder disziplinierter damit umgehen, zum Beispiel mit Zeit-Budget.